Eine Vielzahl an Traditionen sind am schönsten Tag eines Paares zu finden, dem Tag der Hochzeit. Jede Menge Bräuche haben sich mit den Generationen eingespielt und sind auf einer Hochzeit nicht mehr wegzudenken. Es wird immer noch am Polterabend vor der Hochzeit das gesammelte Porzellan oder Keramik zertrümmert, um dem zukünftigen Brautpaar Glück für die Zukunft zu wünschen und die bösen Geister zu vertreiben. Der vom Mann ausgesuchte Brautstrauß wird von der Braut an alle unverheirateten weiblichen Gäste geworfen, um einer Dame die Chance als nächstes zu heiraten zu ermöglichen. Eine weitere Tradition ist, dass man erst heiraten und im Anschluss die Kinderplanung vornehmen sollte. Doch für viele Paare hat diese Tradition keine hohe Priorität mehr,  denn der Hochzeitstag kann mit dem Nachwuchs noch schöner gestaltet werden, indem man sie in die Abläufe integriert.

Hochzeit und Taufe in einem

Die Festlegung des Hochzeitstermins ist einer der ersten Punkte, der für die Hochzeitsplanung entschieden werden muss. Alle anderen Dinge müssen an diesen Termin ausgerichtet werden, was sich nicht immer als sehr einfach herausstellt. Fallen in dem geplanten Jahr weitere Termine an wie zum Beispiel die Taufe vom eigenen Nachwuchs, lässt sich die Zeitplanung noch schwieriger gestalten. Daher bietet sich heutzutage die Möglichkeit diese beiden Ereignisse miteinander zu kombinieren und die Eltern können in einem gemeinsamen Gottesdienst Gottes Segen für ihre Ehe und ihren Nachwuchs erbitten. Die Vorteile durch so eine Kombination sind, dass nur ein Termin mit der Kirche vereinbart werden muss und sich die Gäste  an nur einem Wochenende Zeit für die Feierlichkeiten nehmen müssen. Beide Zeremonien können zwar am selben Tag stattfinden, müssen aber nicht zur gleichen Zeit geplant werden. So kann zum Beispiel die Trauung vormittags und die Taufe des Kindes am Nachmittag durchgeführt werden. Bei der Gestaltung der Einladungskarten ist jedem selber überlassen, ob er beide Feierlichkeiten auf einer Karte aufführt oder für die Taufe vom Nachwuchs eine individuelle Einladungskarte gestalten lässt. Schöne Beispiele für die Gestaltung solcher Taufkarten lassen sich auf der Webseite von babykarten-paradies finden.

Wer bringt die Ringe?

Ist der eigene Nachwuchs bereits getauft, bieten sich andere Möglichkeiten ihn in den Abläufen der Hochzeit zu integrieren, denn auch er spielt eine wichtige Rolle am Hochzeitstag der Eltern. Ist der Nachwuchs bereits auf den eigenen zwei Beinen unterwegs kann er oder sie den Part als Ringträger übernehmen und das wichtigste Symbol der Ehe am Traualtar an die Eltern übergeben. Dafür werden die Ringe auf sogenannten Ringkissen platziert. Aber auch die klassische Ringschatulle oder der Ringteller werden gerne für die Übergabe der Eheringe eingesetzt. Es muss sich also nicht streng an die Tradition “erst heiraten, dann Nachwuchs” gehalten werden, denn auch mit Kind wird der Tag der Hochzeit zu einem besonderen Ereignis.