Auf Hochzeiten werden unzählige Bilder gemacht. Praktisch jeder Gast ist entweder mit einer Handykamera oder einer Kleinbildkamera ausgerüstet. Daneben werden oft noch Profi-Fotografen engagiert, die den Hochzeitsverlauf quasi offiziell in Bildern festhalten. Trotz dieser Flut an Bildinformationen über den schönsten Tag im Leben, bleibt davon meist erstaunlich wenig übrig. In der Regel verbleibt ein Großteil der privat geschossenen Bilder direkt auf der Speicherkarte des Handys oder der Kleinbildkamera und werden eventuell vereinzelt auf Social Media hochgeladen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Bilder gelöscht sind. Die Aufnahmen des offiziellen Hochzeits-Fotografen werden vielleicht in ausgedruckter Form übergeben und besitzen dann schon einmal ein wesentlich längeres „Verfallsdatum“. Die eventuell dazugehörige CD, mit allen Aufnahmen in digitaler Form, landet in der Schublade und ist nach rund 10 Jahren nicht mehr lesbar.

Schöne Momente richtig bewahren

Was kann gegen den Bildverlust der eigenen Hochzeit getan werden? Zuerst einmal geht es darum, so viel Aufnahmen wie möglich zu sammeln. Nicht nur die Bilder des Profis, sondern ebenso die der Gäste. Dazu kann beispielsweise in der Einladung die Aufforderung erfolgen, doch bitte die gemachten Fotos an das Hochzeitspaar zu übermitteln. Trotz immer schnellerer Internetverbindungen können dies durchaus große Datenmengen sein, deren Übermittlung per E-Mail schwierig wird. Über Social Media wie Facebook sollte es nicht erfolgen, da hierbei die Bilder stark komprimiert werden. Sehr gut geeignet ist der kostenlose Speicherplatz einer Cloud wie beispielsweise Google Drive. Darin können Ordner für andere freigegeben werden, die dann die Bilder verlustfrei hochladen.

Irgendwann nach der Hochzeit kann nun in einer ruhigen Stunde die Auswahl der von Freunden und Bekannten übersandten Fotos beginnen. Dabei sollte nicht nur allein das Motiv ausschlaggebend sein, sondern ebenso der Erinnerungswert. Das bezieht sich auf die Zukunft, denn die Bilder sollen ja noch in 20 oder 30 Jahren beziehungsweise für die nächste Generation von Interesse sein. Das betrifft etwa Personen, die eine besondere Bedeutung für das Hochzeitspaar besitzen oder auch die Umgebung, die Kirche oder das Festlokal, vielleicht auch das Hochzeitsauto oder die Kutsche.

Die Form der Erinnerung

Obwohl digitale Hardware wie Tablets und Smartphones längst zu den wichtigsten Informationsträgern im Alltag geworden sind, werden sie das Buch nicht verdrängen. Dafür bestehen genauso praktische wie sensorische Gründe. So etwa die bereits angesprochene Haltbarkeit etwa eines Fotobuchs. Qualitativ hochwertige Fotobücher, wie sie auf Druckst-du.de zu finden sind, werden weder durch fehlerhafte Speichermedien noch durch Zufall gelöscht. Sie stehen jederzeit abrufbereit im Regal oder im Schrank und benötigen auch keinen Akku, der ständig geladen werden muss. Sie benötigen nur den Wunsch, einmal wieder in der Erinnerung zu blättern. Bequem auf der Couch von zurückliegenden Ereignissen träumen und sich darüber freuen, wie jung doch damals alle waren.

Bild: Andrii Shevchuk © 123RF.com